Arten

Ayurvedische Ernährung

Die Ayurvedische Ernährung ist abgestimmt auf den jeweiligen Konstitutionstypen, Kapha, Pitta und Vata. Hierbei sorgen die passenden Lebensmittel für einen gesunden Körper und einen ausgeglichenen Geist. Unabhängig vom vorherrschenden Dosha soll jede ayurvedische Mahlzeit die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, herb, bitter und scharf enthalten. Die Speisen werden immer aus frischen Lebensmitteln zubereitet, die der Jahreszeit und der jeweiligen Örtlichkeit angepasst sind. Die Hauptmahlzeit wird mittags empfohlen, da die Verdauung dann am besten funktioniert. Zwischen den Mahlzeiten soll eine Pause von drei Stunden liegen, damit die vorherige Mahlzeit verdaut ist. Als Getränke gibt es abgekochtes Wasser, welches nicht kalt ist und Kräutertees.

 

Basische Ernährung

Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Vermieden werden dabei die sauren Stoffwechselrückstände, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder ein gesunder pH-Wert entstehen kann. So verhindert eine basische Ernährung eine Übersäuerung oder hilft bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen. Basisch wirken z.B. Gemüse, Kartoffeln, Salate, Soja-Produkte,Avocado, Banane, sauer macht z.B. Fleisch, Zucker, Weißmehl, Milchprodukte

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Fünf-Elemente-Ernährung

Die „Fünf-Elemente-Ernährungslehre“ geht von der Erkenntnis aus, dass alle Phänomene des Kosmos, also auch die Nahrungsmittel, auf den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser basieren. Hierbei zählt hauptsächlich die thermische Wirkung der verschiedenen Lebensmittel. Bei der Zubereitung von Speisen wird deshalb stets darauf, geachtet, wie die einzelnen Zutaten ihres Menüs auf den menschlichen Körper wirken. Für eine gesunde Ernährung bedeutet dies, dass Menschen mit einem Yang-Mangel (zu wenig Wärme, zu viel Kälte) vor allem heiße und warme sowie neutrale Lebensmittel zu sich nehmen sollten. Menschen mit Yin-Mangel (zu viel Wärme, zu wenig Kälte) brauchen hingegen Nahrungsmittel, die erfrischend und kalt wirken sowie ebenfalls neutrales Essen.

 

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies sind wahre Vitaminbomben. Im Vergleich zu reinem Saft oder normalen Fruchtsmoothies stecken in grünen Smoothies deutlich mehr Ballaststoffe und wichtige Vitamine.
Denn die grünen Blätter von Kohl, Karotten, Sellerie oder Roter Bete, enthalten oft mehr Vitalstoffe als die Knolle oder Frucht. Auch Spinat, Salate, Grünkohl und Wildkräuter können verwendet werden. Die grünen Blätter enthalten jede Menge Chlorophyll. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen und fördert einen regelmäßigen Stuhlgang. Durch etwas Obst kann der bittere Geschmack neutralisiert und versüßt werden.
Grüne Smoothies reinigen und entgiften den Körper und stabilisieren das Immunsystem. Sie entsprechen dank des Gemüses einer kleinen Mahlzeit und halten lange satt.

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Trennkost

Trennkost funktioniert nach einem einfachen Prinzip: es werden Lebensmittel, die Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten, getrennt gegessen. Fleisch und Kartoffeln gehören also nicht zusammen. Kombiniert werden Kohlenhydrate und Eiweiß jeweils mit neutralen Lebensmitteln. In der Trennkost gibt es keine verbotenen Lebensmittel, entscheidend ist nur die richtige Kombination. Da Kohlenhydrate und Eiweiß getrennt leichter verdaut werden können als zusammen, bringt diese Form der Ernährung den Fettstoffwechsel in Gang. So wird Trennkost sehr häufig genutzt, um Verdauungsproblemen und Übergewicht entgegen zu wirken.

 

Vegane Ernährung

Bei einer veganen Ernährung wird nicht nur auf nur Fleisch, Wurst und Fisch verzichtet, sondern es werden alle tierischen Lebensmittel aus dem Speiseplan gestrichen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf frischen Früchten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Sehr wichtig ist dabei eine abwechslungsreiche und ausgewogene Zusammenstellung der Lebensmittel. Da bei einer veganen Ernährungsweise die Gefahr eines Vitamin B12 Mangels nicht auszuschließen ist, wird eine zusätzliche Einnahme empfohlen.